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Unter „Humangeographie“ verstehen wir den Gesamtbereich der Geographie des Menschen. Dabei vertreten wir die Auffassung, dass die früher gängige Aufgliederung in Teildisziplinen ausgedient hat, und bekennen uns – im Sinne der Visionen von
Hans BOBEK – zu einer „Reintegration“ der „Schubladengeographien“ in einer übergreifenden Sozialgeographie.
Aufgabe der Humangeographie ist für uns die wissenschaftliche Betrachtung und Erklärung der Räumlichkeit der sozialen, ökonomischen und kulturellen Welt im Lichte sozialer, ökonomischer und kultureller Theorien.

Wir vertreten weite Bereiche der Sozial- und Wirtschaftsgeographie in Forschung und Lehre und legen besonderen Wert auf die Verknüpfung von Theorie, Empirie und Anwendungspraxis. Dabei vertreten wir eine multiparadigmatische Perspektive und bewerten diese als eine ausgesprochene Stärke unseres Faches.

Ein besonderes Anliegen ist uns die Kooperation mit den anderen Arbeitsgruppen des Institutes, die in verschiedenen Projekten, bei der Lehre und in informellen Fachgesprächen sichtbar wird.

Unsere konkreten Arbeitsfelder und Spezialisierungen: Theorie und Methodologie der Sozial- und Wirtschaftsgeographie, Standortsysteme im Postfordismus, Regionalentwicklung, Gender Studies, Gebietsschutz und periphere Regionen, Planungstheorie und Planungsmethodik, „Dritte Säule“ und Humanökologie.

 


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Heute nicht mehr zeitgemäß:
das Modell der "Schubladengeographien"

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